Ein kleines selbst Life Coaching - Teil 2

Im vorangegangenen Post zu den Neujahrsvorsätzen und wie man daraus mittels Life Coaching ein Ziel formuliert bin ich ja bereits darauf eingegangen wie man ein Ziel genau definiert und wie man die Motivation steigert, das Ziel auch zu erreichen.

Das Thema Ziel Definition erarbeite ich an einem praktischen Beispiel nämlich: "weniger Stress im Alltag haben"


Genauso wichtig wie sich ein konkretes Bild zu machen das die Zielhandlung sein soll und wie man diese erreicht, genauso bedeutsam ist der Jetzt Zustand. Dazu sind folgende Fragen sinnvoll:


Wie ist es derzeit?

"Ich schaffe es einfach nicht zum Sport. Es ist oft wie verhext weil die Zeit so schnell verfliegt. Auch scheint die Arbeit nie zu enden. Ich kann mich nicht gut freischaufeln."


Was tust du derzeit dass es so ist?

"Ich glaube das hat mehrere Gründe. Einerseits arbeite ich an zu viel unterscheidlichen Projekten, was mich gelegentlich überfordert. Dann bekomme ich das Gefühl ich muss noch mehr arbeiten.

Andererseits bin ich oft nicht gut strukturiert und ich habe das Gefühl ich verliere dadurch wertvolle Zeit. Zu guter Letzt passieren natürlich auch unvorhergesehene Dinge bei der Arbeit und das bringt wieder alles durcheinander."


Anmerkung: Beim Life Coaching ist es oft so, dass bei der Beschreibung der aktuellen Handlungen viele unterschiedliche Aspekte auftauchen, die das derzeitige Geschehen prägen. Hier muss man herausarbeiten was wirklich das Problem im Jetzt darstellt.


Was ist das Gute an dem wie es jetzt ist?

"Ich habe in jedem Fall das Gefühl, dass ich alles für die Firma gebe. Das hohe Arbeitspensum und die vielen Baustellen, bzw. Projekte an denen ich arbeite geben mir das Gefühl, dass etwas weiter geht und die Firma sich entwickelt. Das stimmt zwar zu einem Teil, andererseits ist es auch wahnsinnig anstrengend und stressig.


Anmerkung: Im NLP gehen wir davon aus, dass jede Handlung die wir setzten grundsätzlich eine "gute Absicht" hat. Sonst hätten wir sie zu dem Zeitpunkt in der Vergangenheit zu dem wir die Handlung entwickelt haben nicht entwickelt. Die Handlung hatte damals ein Ziel und einen Nutzen. Den muss man kennen. Oft gibt es positive Aspekte im Jetzt die man in das Zielbild mitnehmen kann.


Was müsstest du im Jetzt aufgeben um das Ziel zu erreichen?

"Wahrscheinlich sind es zu viele Projekte an denen ich arbeite. Zu viele unterschiedliche Baustellen. Lieber weniger und gezielter arbeiten. Und vor allem entspannter arbeiten, dann schaut auch mehr dabei heraus. Vielleicht ist es auch möglich mehr Projekte an KollegInnen abzugeben. Das wäre sicher eine Erleichterung.


Anmerkung: Zur Erreichung von einem Ziel ist häufig etwas im Hier und Jetzt zurück zu lassen, bzw. aufzugeben.

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